Chargenverwaltung
und -rückverfolgung
Fertigungsauftragsplanung und Stücklisten
diaLIMS unterstützt die Produktion mit mehreren
Modulen: Chargenverwaltung, Fertigungs-auftragsplanung
und Produktverwaltung inklusive Stücklisten. Diese
Module können in prozess-orientierten Laboratorien
zur Erfassung von Chargeninformationen und zur Steuerung
und zum Monitoring der Produktion eines Fertigungsbetriebes
verwendet werden.
In allen Modulen existiert eine komfortable Filterfunktion
mit der äußerst flexibel Chargen, Produkte
oder Fertigungsaufträge nach beliebigen Kriterien
gruppiert, gefiltert und gesucht werden können.
In der Chargenverwaltung wird eine
neue Charge zunächst registriert und mit allen
zur Identifikation nötigen Informationen versehen.
Das sind z.B. Produkt, Anlage und der Maschinen-führer.
Durch die Angabe entsprechender Chargenbuchungen
wird festgehalten, aus welchen Rohstoffchargen die Produktionscharge
erzeugt wurde. Ist eine vollständige Produktstückliste
definiert können die Chargen inklusive der Vorgängerbuchungen
auch voll automatisch im Modul der Fertigungsauftragsplanung
per Knopfdruck erzeugt werden.
Aus den lückenlosen
Informationen der Vorgängerchargen läßt
sich zu einem beliebigen Zeitpunkt eine komfortable
Chargenrück-verfolgung durchführen,
entweder rein Textuell durch entsprechende Abfragen
oder grafisch visualisiert. In der grafischen
Rückverfolgung werden zu einer Charge
alle direkten Vorgänger- und Nachfolgerchargen
angezeigt und man kann durch die gesamte Chargenhierarchie
per Maus-klick navigieren. Eine Ampfelfunktion
zeigt an, ob bei einer Probe aus der betroffenen
Charge eine Grenz- oder Sollwertverletzungen vorliegt.
Das Modul unterstützt damit die Anforderungen
der Richtlinie EU-VO 178/2002
zur Rückverfolgbarkeit.
Für jede Charge können dann beliebig viele Proben
angelegt werden, dies können z.B. Stundenkontrollen
oder Kontrollproben bei einem Produktwechsel sein. Die
Proben können manuell oder automatisch nach definierten
Probenplänen erzeugt werden.
In einer tabellarischen, übersichtlichen Ansicht
lassen sich die Ergebnisse für jede Probe erfassen.
So hat der Anwender alle Qualitätsinformationen
zu einer Charge immer im Blick.
Durch die sofortige Anzeige von Grenzwertverletzungen
erhält man schnell Informationen über einen
negativen Trend und kann umgehend Einfluss auf den Produktionsprozess
nehmen.
Chargen können freigegeben oder storniert werden,
mit Angabe einer Begründung. Daneben können
zusätzliche Bemerkungen und Gründe für
die Stornierung einer Probe hinterlegt werden.
In der Fertigungsauftragplanung kann Lieferterminbezogen
eine Rückterminierung auf den spätesten
Fertigungsbeginn erfolgen. Dabei werden die Durchlaufzeiten
in den verschiedenen Produktionsstufen berücksichtigt.